Abschiednehmen und los geht´s ...




Endlich ist es soweit - Donnerstag, 25. März 2004


Abschied von den Kollegen - möge uns das Bayer-Schwert auf allen Wegen beschützen!

Petra:
Nach diversen Abschieden von Familie, Freunden und Kollegen kommt Klaus letzter Arbeitstag. Nachdem wir die Wohnung auf Hochglanz poliert haben, stoßen wir beim Packen auf ernste Schwierigkeiten: wir haben ein echtes Platzproblem. Bisher kamen wir mit dem doch recht knapp bemessenen Platz in unserem VW-Bus immer klar, aber diesmal bekommen wir einfach nicht alles unter. Neun Wochen sind halt mehr als drei Wochen Standardurlaub. Auch für kalte Tage müssen wir ausgerüstet sein (oh ja, das werden wir noch sehr schnell merken). Irgendwie klappt es, indem ich alles, was noch übrig bleibt, einfach in die Schränke schmeiße, unterwegs muss sich halt noch ein System entwickeln, wie wir das besser verstauen können.

Dann geht es los: der erste Stop kommt schon nach 150 km - in Faid bei Cochem. Dort - bei meinem Vater - genießen wir ein letztes Mal die Vorzüge einer tollen Ferienwohnung und einer vorbildlichen Küche. 

Danach geht es weiter über Frankreich mit einer Übernachtung in Tournon, stilecht bei Rotwein, Baguette und Käse - und bei 0° C! Nachdem wir am morgen erst bei der heißen Dusche wieder auftauen, geht es endlich nach Spanien!


Unser erster Abend im VW-Bus unterwegs


Die wilde Costa Brava bei stürmischem Wetter


Tapas auf dem Campingplatz Aquarius
www.aquarius.es

Dort bleiben wir für fünf Tage in Sant Pere Pescador. Wir müssen uns erst einmal erholen! Was macht man jedoch bei 14° C und stürmischen Wetter und 4 qm großer Wohnfläche? Man zieht sich diverse Schichten Pullover, Fleece-Pullover und Regenjacke über und geht nach draußen. Dort hat man keine andere Wahl als sich zu bewegen, sonst ist es einfach zu kalt. Also radeln und joggen wir die ersten Tage. Wollten wir während unserer Tour alle Schmerzen dieser Welt aus unseren Körpern verjagen, so lernen wir jetzt ganz andere Schmerzen kennen! Wer nie mit dem Rad fährt, weiß auch nicht, welche Schmerzen dies im Hinterteil verursachen kann. 

Plötzlich - völlig überraschend - ziehen wir eine Schicht nach der anderen aus und begrüßen die ersten Sonnenstrahlen. Dies wird gleich mit Tapas am Nachmittag gefeiert, denn sobald die Sonne verschwindet, verschwinden wir auch in unseren VW-Bus - es ist einfach zu kalt.



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