Projekt 2004 - The show must go on ...


Montag, 31. Mai - Freitag, 18. Juni 2004

3 Wochen Urlaub in Leverkusen? Von wegen!

Klaus:
Wahnsinn, als wir noch in Spanien und Portugal unterwegs waren, hätte ich nicht gedacht, dass zu Hause doch noch so viel Arbeit auf uns warten würde. Ich war viel mehr stets der Meinung, wir könnten drei nette Urlaubswochen in Leverkusen verbringen. Aber nachher war alles doch recht stressig - wenn auch recht schön.

Die erste Woche stand ganz unter dem Zeichen "Verschiffung des Busses". Ersteinmal wurde das Auto bis in das letzte Eckchen gewienert, bis sich auch wirklich kein einziges spanisches Sandkorn mehr in irgendeiner Laufschiene oder ein Brotkrümelchen im Schrank fand. Danach war Packen angesagt, und zwar so, dass während der Überfahrt weder etwas kaputt gehen noch gestohlen werden konnte. Dafür habe ich sogar die Schränke teilweise auseinander geschraubt, um dahinter noch Bücher, Taschenlampen, Bedienungsanleitungen usw. zu verstauen. Trotz allem bleibt noch genug Gepäck zurück, das wir im Flieger mit nach USA nehmen müssen. Nur die großen Gegenstände, wie Campingtisch, Stühle, Grill und Bettwäsche haben wir wohl verpackt - und für jeden zugänglich - im Kofferraum verstaut. 

In Bremerhaven verbringen wir dann die letzte Nacht vor der großen Verschiffung in unserem Bus, bevor wir am nächsten Morgen Frontsitze und Sitzbank ordentlich in Plastik packen und den Teppich im Fahrerraum dick mit Zeitungen auslegen. Im Hafen geben wir schließlich unser Auto ab, schrauben noch die Nummernschilder ab, damit der Wagen in Deutschland abgemeldet werden kann und lassen dann mit einem mulmigen Gefühl im Bauch den Wagen mitten im Hafengelände mit offenen Türen und Zündschlüssel von außen auf der Fahrertür (!) zurück. 

Die nächsten zwei Wochen sind wir dann jeden Tag mit Freunden unterwegs und haben so erstmals die Möglichkeit, neben unseren Reiseberichten auf der Homepage auch life von unserer großen Reise zu berichten. Schön!

Und weil uns das alles noch nicht reicht, kommt auch noch der Leverkusener Halbmarathon, zu dem Petra sich bereits vor der Abfahrt nach Spanien angemeldet hat und der sie bis in ihre Träume verfolgt hat. Dabei war er doch im Endeffekt ganz easy, oder? Wenigstens für Petra - ich selber hatte doch ein paar Tage länger an meinem Muskelkater zu knabbern.


Da war doch noch was: Das Training hat sich gelohnt - 
Erfolgreiche Halbmarathon-Teilnahme am 13. Juni (Petra 2:14 / Klaus 1:37)

 


Auch die Nacht vor der Verschiffung schlafen wir im Bus:
Komfort-Camping "Spadener See" in Bremerhaven


"Scholle Finkenwerder" im Fischereihafen von Bremerhaven


Gut eingepackt geht es auf die große Fahrt ...


... mit der "Atlantik Conveyor" nach Baltimore ...


... zusammen mit drei anderen Wohnmobilen.
Man beachte: Wir lassen unser Auto offen im Hafengelände zurück mit dem Wagenschlüssel auf der Fahrertür!

 

Samstag, 19. Juni 2004

Es geht endlich wieder los


74,6 kg Gepäck müssen für die nächsten 6 Monate ausreichen


Mit einer Boing 777 von London nach New York


Immer der Sonne entgegen

Klaus:
Wir freuen uns - endlich geht es weiter. Es war schön zu Hause. Schön die Familie wieder zu sehen, die Freunde sowie Wohnung und Garten - aber es war auch recht stressig in den letzten Wochen. Aber jetzt ist alles gepackt. Wir sitzen auf 74,6 kg Gepäck, das sich vor allen Dingen in einem riesigen Koffer befindet, der auch direkt am Flughafen ins Auge der Dame am Terminal fällt: Unser Koffer ist zu schwer!!! Maximal 32 kg pro Gepäckstück sind erlaubt. Also müssen wir mitten am Flughafen vor allen Leuten unsere Koffer umpacken - ganz amüsant, vor allen Dingen für die Zuschauer. Gut, dass wir noch eine leere Reisetasche im Koffer haben, die wir befüllen könne. Umverteilen wäre nämlich nicht mehr möglich - alle Taschen und Koffer platzen bereits aus den Nähten.

Über London geht der Weg nach New York, wo wir um 22:00 Uhr Ortszeit landen - immerhin 4:00 Uhr in der Nacht nach Deutscher Zeit. Nach einer Stunde am Immigration Office und am Zoll haben wir endlich den Stempel im Pass, der uns einen Aufenthalt bis zum 18. Dezember erlaubt. Jetzt nur noch auf schnellstem Wege ins Hotel und ins Bett. Ab Morgen warten anstrengende Sightseeing-Tage in New York auf uns.


23:00 Uhr New York bedeuten 5:00 Uhr in Leverkusen - gähn!



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