Russland - wir kommen!


24. Mai 2017:

Endlich halten wir unsere Visa für Russland in den Händen. Nichts wie in den Expedi und los geht es über Polen, Litauen und Lettland. Am dritten Tag stehen wir an der Grenze zu Russland. Wir sind aufgeregt, Grenzen außerhalb der EU verursachen durch die langwierigen Grenzformalitäten immer wieder Bauchschmerzen.

Es dauert zwar eine kleine Ewigkeit, doch wir kommen problemlos durch. Klaus nimmt die russische Zollbeamtin nicht nur durch seinen Charme, sondern auch durch seine Russischkenntnisse aus Schulzeiten für sich ein. Hilfsbereit unterstützt sie ihn mit ihren spärlichen Deutschkenntnissen beim Ausfüllen der Zollpapiere.

Und drin sind wir für die nächsten drei Monate. Russland - wir kommen!

Auf dem Weg nach Moskau kann ich meine frisch erlernten Kyrillischkenntnisse anbringen und versuche mich an den Straßenschildern. Beim Lesen hakt es noch ziemlich, aber ein Anfang ist gemacht. Klaus lacht über meine unbeholfenen Versuche, liest jedes Wort flüssig und vor allem mit der richtigen Betonung. Aber je näher wir Moskau kommen, desto besser klappt es dann auch bei mir.

Und wie gut es ist, dass Klaus etwas russisch spricht, merken wir in den nächsten Tagen. Englisch oder gar deutsch scheint hier kaum jemand zu sprechen, selbst die jungen Leute können oder wollen nicht. Schilder und Erläuterungen sind fast immer nur in kyrillischer Schrift, es ist sehr von Vorteil, es wenigstens lesen zu können!

Moskau erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein. Ganz relaxt finden wir einen Platz auf dem Camping im Sokolniki Park. Drei Tage streunern wir durch die Stadt, genießen riesige Parkanlagen, fahren mit der Metro kreuz und quer durch die unterirdischen Bahnhöfe, die wahre Prachthallen mit Marmor, Stuck, großen Leuchtern und Denkmälern sind. Wir staunen über die Sauberkeit allerorts, egal ob unter- oder überirdisch. Lassen uns vom Roten Platz und der farbenfrohen Basilius-Kathedrale und dem Blick auf den imposanten Kreml beeindrucken. Schlendern durch das luxuriöse Kaufhaus GUM, bewundern die riesigen Denkmäler und stoßen an jeder Ecke auf ein Bildnis des verehrten Lenins. Und immer wieder wird dem unbekannten Soldat und den vielen Toten des Zweiten Weltkrieges gedacht!

Eine vielseitige Stadt, die uns gleich in ihren Bann schlägt!




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